Therapien gegen Haarausfall (Teil 1)

Wann ist Haarausfall als krankhaft zu deuten?

Als krankhaft gilt Haarausfall erst, wenn kahle Stellen auf der Kopfhaut erscheinen. Der Richtwert von 100 Haaren am Tag, wird sehr gerne genommen. Doch seinen Wir mal ehrlich, wer zählt schon sein Haar? Darum gilt, wenn Sie merken, dass ihr Haar kaum mehr nachwächst, dann suchen Sie unbedingt einen Arzt auf, um den Haarausfall zu bekämpfen. Denn Sie müssen sich nicht sofort Gedanken um eine Perücke machen, in vielen Fällen ist diese Phase einer Situation zuzuschreiben, so dass nach ein paar Tagen oder Wochen, wo das Leben wieder in den normalen Bereich übergeht, auch das Haar wieder anfängt nachzuwachsen.

Haben Sie demnach etwas Geduld und beugen Sie Haarausfall in jedem Fall vor, indem Sie sich einen Experten hinzuziehen.

Die Ursachen von Haarausfall

Warum viele Menschen an krankhaftem Haarausfall leiden, ist nicht wirklich einem bestimmten Grund zuzuordnen, denn jedem Betroffenen wurde eine ganz individuelle, auf ihn abgestimmte Ursache diagnostiziert, welche sein Leiden beschreiben könnte.   Die Weltgesundheitsorganisation hat durch zahlreiche Umfragen und Studien ein erschreckendes Ergebnis erlangt, demnach leben in ganz Deutschland rund Acht Millionen Menschen mit der Diagnose Haarausfall. Eine sehr beunruhigende Zahl, die schon einmal Angst und Schrecken verbreiten kann. Gerade, weil die Ursachen noch immer nicht ausfindig gemacht werden konnten.

Kann Haarausfall vererbt werden?

Ein möglicher Grund für Haarausfall könnte eventuell der Verdacht auf eine erblich bedingte Ursache sein, demnach könnten Eltern oder die Großeltern das Leiden an ihre Kinder oder Enkel weitergeben. Sicherlich mag diese Diagnose zwar hilfreich sein, da Sie nun den Grund dafür kennen, doch bedeutet dies nicht auch, dass es keine wirkliche Chance auf eine Heilung für Sie gibt?

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Ein weiterer Faktor könnten die Hormone sein. Diese Diagnose ist leichter zu verdauen, da in diesem Fall eine Therapie besteht, welche das Leiden lindern oder gar bekämpfen könnte.

Therapien gegen Haarausfall

Dank des Fortschrittes in der Medizin gibt es zahlreiche Medikamente, welche Haarausfall bekämpfen können. Wobei der Patient meist selbst dafür aufkommen muss. Was allerdings für den Betroffenen leichter zu ertragen ist, als das Leiden selbst. Diese Art von Therapie kann über Monate oder Jahre andauern, meist sogar ein Leben lang. Denn werden die Medikamente abgesetzt, kehrt der Haarausfall sofort wieder zurück.

Eine weitere Methode ist die Haartransplantation, welche allerdings eine sehr teure Angelegenheit ist, die sich nicht jeder leisten kann. Doch ist jede andere Lösung für Sie nicht geeignet, wird auch diese Therapie in Angriff genommen. Um wieder ein Stück Selbstbewusstsein zurück zu erlangen.

Die Ärzte unterscheiden zwischen zwei verschiedenen Arten von Haarausfall, einmal dem kreisrunden, und dann dem diffusem Haarausfall.

– der kreisrunde Haarausfall/ Alopecia areata

Diese Art von Haarausfall ist auf eine Autoimmunerkrankung[http://www.netdoktor.at/krankheit/autoimmunerkrankungen-7976] zurück zu führen. Dies bedeutet, dass eine Störung des Immunsystems vorliegt, was zur Folge hat, dass der eigene Körper anfängt gegen sich selbst zu kämpfen.

– der diffuse Haarausfall

Bei dieser Form von Haarausfall lichtet sich nach und nach das Haar des Betroffenen immer mehr. Die Ursachen dafür sind sehr unterschiedlich. Angefangen von seelischen Problemen, über Umwelteinflüssen, wie es Gifte und Pestizide sein können. Doch auch zu viel Chemie in den Haarpflegemitteln kann sehr schädlich für das Haar sein. Zudem rät jeder Hautarzt davon ab sein Haar ständig zu färben, vor allem das Bleichen ist ungesund für den Körper. Doch auch Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes Mellitus und die Schilddrüsenfehlfunktionen wurden bereits bei diffusem Haarausfall diagnostiziert.

– weitere Ursachen für Haarausfall

In der Naturheilkunde gehen Experten davon aus, dass Haarausfall in jedem Fall auf eine Störung im Körper hinweist. Diese Störungen können seelischer oder körperlicher Herkunft sein. Besonders die seelischen Probleme treten sehr oft mit Haarausfall als Folge auf. Die Haare spiegeln unsere Seele wieder, geht es uns körperlich und seelisch gut, dann glänzen und wachsen die Haare. Geht es uns schlecht, verstumpfen und fallen die Haare aus. Darum ist in der Bekämpfung von Haarausfall unbedingt das Krankheitsbild des Patienten im Ganzen zu untersuchen.

– Stress ist nicht gleich Stress!

Körperlicher Stress ist sicherlich ein Grund für Haarausfall, wenn wir nur noch arbeiten, ohne auf die Erschöpfung des Körpers zu achten, dann ist dies nicht gut. Wir verlieren viele wichtige Mineralstoffe da wir uns nicht mehr gesund ernähren. Trinken zu wenig, da eben keine Zeit dafür ist. Doch genau diese Nährstoffe, Mineralstoffe und Wasser gibt dem Körper alles was er braucht um gesund zu bleiben.

Stress der durch Traumata entsteht, der durch einen Verlust, einen Unfall oder eine Ursache ausgelöst wird, kann sich ebenfalls negativ auf den Wachstum des Haares auswirken. Darum ist es wichtig auch eine seelische Unterstützung vom einem Psychater in Anspruch zu nehmen.

Gerade weil der Mensch im alltäglichen Leben vor vielen Aufgaben und Hindernissen steht, sollte er dafür sorgen, dass er ausgeglichen und stark bleibt. Sobald er merkt, es geht nicht mehr, sollte er aufhören das zu tun, was ihn zum Verzweifeln bringt.

Denn warum erst die Anzeichen von Schwäche beim Körper suchen, bevor Sie etwas unternehmen. Alles in sich hinein zu fressen und innere Unruhe in sich zu stauen macht Sie krank. Die Haare merken dies als erstes. Bauen Sie den inneren Druck ab, indem Sie viel Sport, Agressionsübungen und oder Yoga machen. All dies kann dafür sorgen, dass es ihnen sehr schnell wieder gut geht. Je schneller Sie handeln, desto schneller werden Sie auch wieder gesund.

 

 

 

 

 

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